MODERNISIERUNG

Bestehende Aufzugsanlagen müssen im Laufe der Zeit modernisiert und gleichzeitig dem heute gültigen Sicherheitsstandard angepasst werden.

Eine Modernisierung zum richtigen Zeitpunkt gewährleistet Verfügbarkeit und steigert den Wert der Anlage sowie auch den Gesamtwert des Gebäudes.

Gleichzeitig können die Erwartungen bezüglich Design, Komfort, Leistungseffizienz und Stromverbrauch deutlich verbessert werden.

Eine Modernisierung bedarf minimer bauseitigen Arbeiten und ist aufgrund des begrenzten Materialeinsatzes ökologisch einer Ersatzlösung (Ersatzanlage) vorzuziehen.

Vorschriften

Bei einer Sanierung muss der Personensicherheit grösste Beachtung geschenkt werden. In der Schweiz ist deshalb die Aufzugsnorm EN81-80 (SNEL) auch SIA 370.00 in Kraft. Sie gilt bei einer Sanierung als Stand der Technik.

--> Was bedeutet SNEL? (PDF)

Aufzüge im Kanton Zürich

Schweizweit gibt es leider noch keine einheitliche Regelung über die Nachrüstungspflicht, die vorschreibt wie und wann ein Aufzug saniert werden muss.

Im Kanton Zürich hingegen gibt es eine Nachrüstungspflicht, die sogenannten ESBA-Richtlinien. Die Richtlinien der Baudirektion über die Erhöhung der Sicherheit an bestehenden Aufzügen (ESBA-Richtlinie) ist seit September 2008 in Kraft.

Nach erfolgter periodischer Kontrolle durch die offiziellen Kontrollorgane wird eine Auflage für die Umsetzung nachfolgender 7 Gefährdungspunkte (ESBA Punkte) erstellt. Die Arbeiten sind danach innert 5 Jahren auszuführen.

Die ESBA-Richtlinie hat sich auch in anderen Kantonen als Richtlinie bewährt. Es macht deshalb Sinn, auch ausserhalb des Kantons Zürich, bei einer Sanierung Ihrer Aufzugsanlage die ESBA-Richtlinie vollumfänglich zu berücksichtigen. 

Die 7 Gefährdungspunkte (gemäss ESBA-Richtlinie):

Hinweis

Als Eigentümer einer Aufzugsanlage muss man folgendes wissen:
Gemäss Art. 58 Obligationenrecht haftet der Eigentümer für Schäden, die aus mangelhaftem Unterhalt des Bauwerkes entstehen. Als Bauwerk gilt auch ein Aufzug.

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